Internationale Aktienfonds - Dürfen Sie den großen Fonds Ihr Geld anvertrauen?

Haben Sie schon einmal gehört, dass Fonds mit einem großen Kapitalvolumen zu unflexibel sind, um noch erfolgreich zu sein? Oder glauben Sie, dass Sie mit ETFs immer besser fahren, weil dort die Kosten geringer sind und es ohnehin kein Manager schafft, den Markt langfristig zu schlagen? Für die Zeitschrift AnlegerPlus habe ich die größten internationalen Aktienfonds einmal genauer unter die Lupe genommen. Mit teilweise schon erstaunlichen Ergebnissen...

 

Wie verwaltet man 14.000.000.000 Euro?

Sicherlich keine ganz einfache Aufgabe. So viel Geld verantwortet Dr. Thomas Schuessler - er ist Fondsmanager des global investierenden Investmentfonds DWS Top Dividende. Seine Kollegen von Carmignac Gestion, M&G, Templeton oder Union Investment haben es in ihren internationalen Aktienfonds ebenfalls mit mindestens fünf Milliarden zu tun.

 

Kann dabei noch etwas für Sie als Anleger herauskommen? Große Fonds sind doch wegen ihres hohen Geldvolumens sehr unflexibel und sollten daher eher gemieden werden So lautet jedenfalls ein weit verbreitetes (Vor-)Urteil.

 

Zumindest für die untersuchten internationalen Aktienfonds kann ich Entwarnung geben. Die Rendite stimmt und auch das Risiko haben die Fondsmanager gut im Griff.

Titelseite AnlegerPlus Ausgabe 08/2015
Vergleich der großen internationalen Aktienfonds. Laden Sie sich durch einen Klick auf das Bild den kompletten Beitrag aus AnlegerPlus als PDF-Datei herunter.

Bei globalen Aktienfonds, die ihr Kapital ja weltweit und meist in große Unternehmen investieren, scheint ein Volumen von über zehn Milliarden Euro jedenfalls noch gut handelbar zu sein.

 

Es kommt also - wie so oft - darauf an, genauer hinter die Kulissen zu blicken. Große Fonds sind nicht automatisch schlechter. Dass ein Fonds, der in einem kleinen Nischenmarkt operiert, ein Problem mit zu viel Kapital haben dürfte, liegt dagegen auch klar auf der Hand.


Es gibt jedoch durchaus auch Argumente für Fonds mit einem größeren Volumen:

 

Sie sind oftmals ein wichtiges Aushängeschild der jeweiligen Fondsgesellschaft, ihre Entwicklung steht daher unter ständiger Beobachtung.

 

In den meisten Fällen können Anleger hier sicher sein, dass ihr Fonds auch langfristig am Markt bestehen wird und nur die besten Köpfe als Entscheidungsträger in Frage kommen.

 

Im Fall der internationalen Aktienfonds konnten die meisten Großen die Masse der Konkurrenz (gemessen am Durchschnitt internationale Aktienfonds) jedenfalls hinter sich lassen.


ETFs sind gut, aber auch nicht unschlagbar

ETFs sind kostengünstig, denn sie brauchen keinen Fondsmanager. Sie bilden lediglich einen Index nach - im Vergleich von AnlegerPlus den weltweiten Aktienindex MSCI World. Ein Fondsmanager, der den Index schlagen möchte, muss mehr bieten. Denn zusätzlich zur Rendite des Index muss er die Kosten des eigenen Fonds erwirtschaften, um nur gleichauf zu liegen.


Nur wenige schaffen das auf Dauer. Und wie die Auswertung zeigt, liegt der ETF von iShares in der Renditebetrachtung tatsächlich oft an der Spitze.

 

Zu erwarten wäre jetzt gewesen, dass es im kurzfristigen Zeitraum einer der aktiven Manager schaffen würde, den Index zu schlagen. Gerade langfristig sollte der ETF aber - so die weit verbreitete Meinung - wegen der Kostenvorteile und dem nicht ständig andauerndem Erfolg eines Managers vorne liegen.

 

Genau das Gegenteil war aber der Fall: In den längsten Vergleichszeiträumen wurde der ETF von der Mehrzahl der betrachteten aktiven Fonds geschlagen! Dabei ist auch zu erwähnen, dass der ETF bei der Risikobetrachtung in den meisten Vergleichszeiträumen das Schlusslicht bildete. Hier boten die Manager aus Fleisch und Blut einen echten Mehrwert für Anleger.

 

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Autor: Alexander Rabe

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