Wo sich Ihr Nachbar über Geldanlagen informiert

Zugegeben: Ich kenne Ihren Nachbarn nicht persönlich. Doch ich habe mir den "Sparerkompass 2016" angesehen - eine aktuelle, von der Bank of Scotland in Auftrag gegebene Umfrage. Dabei wurde unter anderem untersucht, welche Informationsquellen Bundesbürger für ihre Anlageentscheidungen nutzen. Gehen Sie die selben Wege wie die meisten?

Das Internet dominiert und wird immer wichtiger

Ganze 77% der Befragten informieren sich im World Wide Web über Geldanlagen. Das Internet liegt damit als Informationsquelle weit an der Spitze und hat seine Dominanz im Vergleich zum Vorjahr (61%) sogar noch ausgebaut.

Grafik - Hier informieren sich die Bundesbürger über Geldanlagen (2016)
Antworten auf die Frage: "Welche der folgenden Informationsquellen nutzen Sie, wenn Sie sich über Geldanlagen informieren möchten?" Mehrfachnennungen waren möglich. Quelle: Sparerkompass 2016 der Bank of Scotland

Gerade die Jüngeren (Personen unter 30 Jahren) suchen gerne im Internet, was durchaus zu erwarten war. Überraschender dagegen ist, dass sich inzwischen auch mehr als zwei Drittel der Befragten im Alter von 60 bis 69 Jahren online informieren.

 

Im Vergleich zum Vorjahr spielen persönliche Empfehlungen von Finanzexperten (z.B. Bankberatern) eine deutlich geringere Rolle (jetzt von 36%, im Vorjahr noch von 48% der Befragten genutzt).

Frauen ticken anders als Männer

Im Vergleich der Geschlechter vertrauen Frauen stärker auf den Austausch mit persönlichen Kontakten (Freunde/Verwandte), während Männer mehr auf Informationen aus den klassischen Medien wie Zeitschriften, Zeitungen und Fernsehen setzen.

 

Finden Sie sich mit Ihrem Verhalten hier wieder? Welche Informationsquellen bevorzugen Sie? Ich freue mich auf Ihre Hinweise in den Kommentaren.


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Autor: Alexander Rabe

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